Nordlichter fotografieren – wann wo und wie?

Nordlichter fotografieren

Es war lange ein Traum von mir, einmal mit eigenen Augen Nordlichter zu sehen! Diese magischen, geschwungenen Farbwirbel am Himmel, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Doch wie entstehen Nordlichter überhaupt? Wann kann man sie wo sehen? Und was muss man beachten, wenn man Nordlichter fotografieren möchte?

Nordlichter fotografieren

Nordlichter! Schon lange wollte ich diese faszinierenden Lichterscheinungen einmal sehen. Diese flüchtigen, hellen Muster am nächtlichen Himmel, die für uns Mitteleuropäer so unwirklich erscheinen, als wären sie aus einem Fantasy-Film.

Nordlichter über dem Berg
10mm, F4, 5 Sek., ISO 1250

Aber auch wenn Nordlichter schon lange auf meiner Bucket List standen, hat sich eine Reise in den Norden während der Nordlichtsaison irgendwie nie ergeben. Als ich mich eines Abends ziellos durch das Internet treiben ließ, stolperte ich über einen Reiseveranstalter für Skandinavien-Reisen. Die Bilder von leuchtenden Nordlichtern zogen mich magisch an und ich stöberte durch die verschiedenen Touren.

Eine Reise lachte mich besonders an: Lappland zur Zeit der Ruska (Mitte/Ende September). Neben der finnischen Variante des Indian Summer sollten während dieser Zeit auch schon die ersten Nordlichter zu sehen sein. Ich war so begeistert von der Reise, dass ich auf deren Grundlage eine eigene Reise plante. Das Ergebnis war so überzeugend, dass wir die Reise spontan buchten. Damit legten wir den Grundstein für unsere ersten Nordlichter (Link zum Reisebericht des Lappland Roadtrips)

So, erst einmal ein Inhaltsverzeichnis für die schnellere Navigation:

Nordlicht - Lichtbrücke
10mm, F3.5, 10 Sek., ISO 1250

Wie entstehen Nordlichter?

Nordlichter gehören eindeutig zu den beeindruckendsten und geheimnisvollsten Naturerscheinungen. Doch was sind Nordlichter überhaupt und wie entstehen sie?

Entstehung von Nordlichtern

Nordlichter gehören zu den Polarlichter:

  • Nordhalbkugel
    Nordlichter oder auch aurora borealis
  • Südhalbkugel
    Südlichter oder auch aurora australis

Früher deute man die Lichterscheinungen als Zeichen der Götter. Heute wissen wir, dass es eine wissenschaftliche Erklärung gibt.

Ob Nord- oder Südlicht, die Ursache ist die selbe. Sehr vereinfacht kann man sagen, dass durch Sonnenaktivitäten elektrisch geladene Teilchen zur Erde befördert werden. Hier treffen sie auf Luftmoleküle und bringen diese zum Leuchten. Das ist eigentlich schon der ganze Zauber.

Doch obwohl wir heute wissen, wie die Nordlichter entstehen, hat ihnen diese sachlich-wissenschaftliche Erklärung zum Glück nichts von ihrer Magie genommen.

Die unterschiedlichen Farben von Nordlichtern

Nordlichter gibt es in unterschiedlichen Farben, die durch verschiedene Luftmoleküle entstehen.

  • grün – Sauerstoffatome in einer Höhe von etwa 100km
  • rot – Sauerstoffatome in einer Höhe von eher 200km
  • violett bis blau – Stickstoffatome, das ist aber wegen des hohen Energieaufwands eher selten
  • einige Farben kann unser Auge nicht erkennen (beispielsweise Ultraviolett)

(Quelle: Wikipedia)

Nordlicht in grün und rot
10mm, F3.5, 6 Sek., ISO 1250

Häufigkeit von Nordlichtern

Die Häufigkeit von Nordlichter hängt direkt mit der Aktivität der Sonne zusammen, die einen 11 jährigen Zyklus durchläuft. Je näher wir dem Maximum kommen, umso häufiger und stärker sind die Nordlichter. Das letzte Maximum war 2013/2014.

Aber selbst während des Minimums kann es zu Eruptionen auf der Sonne kommen, die Nordlichter auslösen können. Es braucht aber schon eine gehörige Portion Glück, dass man ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt im Norden unterwegs ist.

Wo kann man Nordlichter sehen?

Nordlichter kann man – wie der Name schon sagt – im Norden sehen. Die besten Chancen bestehen vor allem rund um den 60. Breitengrad. Hier verlaufen sie meist in Bändern, die sich über 2 – 3 Breitengrade erstrecken.

Bei besonders starker Sonnenaktivität kann es in seltenen Fällen sogar vorkommen, dass Nordlichter bis in unsere Breiten sichtbar sind. 2003 konnte man die Lichterscheinungen zum Beispiel sogar in Griechenland beobachten.

Ideale Länder für die Beobachtung von Nordlichtern sind Schweden, Finnland und Norwegen (hier sind die Lofoten sehr beliebt). Einen regelrechten Nordlicht-Tourismus erlebt seit einigen Jahren Island, da die Insel leicht zu erreichen ist und es im Winter nicht so kalt wird, wie in den anderen nördlichen Ländern.

Links für die Nordlichtvorhersage

Die Vorhersagen sind natürlich bei allen sehr ähnlich. Welche Seite du bevorzugst ist also Geschmackssache 😉

Nordlicht über dem Wasser
10mm, F3.5, 6 Sek., ISO 1600

Wann kann man Nordlichter sehen?

Nordlichtsaison

Viele glauben, dass es Nordlichter ausschließlich in den dunkleren Wintermonaten gibt. Aber tatsächlich gibt es Nordlichter streng genommen immer. Wir können sie jedoch nur sehen, wenn der Himmel dunkel genug ist, dass sich die meist grünen und roten Lichter deutlich davon abheben.

Für die Regionen nördlich des Polarkreises ist die Nordlichtsaison etwa Ende August bis Ende März. Zu dieser Zeit ist der Himmel dunkel genug, dass die magischen Lichter sichtbar werden.

Wetterbedingungen

Neben der aktuellen Sonnenaktivität spielt aber auch das Wetter eine entscheidende Rolle. Denn was nutzt die höchste Aktivität, wenn der Himmel hinter einer dichten Wolkendecke verborgen ist?

Das Problem hatten wir leider während unserer Zeit in Finnland: die Nordlichtvorhersage prophezeite uns hohe Chancen für Nordlichter und der Wetterbericht gleichzeitig bewölkten Himmel. Wir mussten uns also in Geduld üben…

Nordlichter senkrecht
Sieht das nicht aus wie ein riesiger angedeuteter Vogel mit offenem Schnabel, der vom Himmel herabstößt?
11mm, F3.5, 2,5 Sek., ISO 1600

Wie fotografiert man Nordlichter?

Bedingungen vor Ort

Mondphasen berücksichtigen

Ein stark strahlender Mond kann der Nordlichtbeobachtung einen Strich durch die Rechnung machen. Dann verlieren sich die Nordlichter im Schein des Mondes. Aber auch Neumond ist nicht ideal, da der Kontrast zwischen pechschwarzem Himmel und leuchtenden Nordlichtern zu groß ist. Besser ist dagegen die Zeit, in welcher der Mond als Sichel am Himmel steht.

Wie du auf meinen Bildern sehen kannst, war es eigentlich zu dunkel. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Daher empfehle ich jedem, der explizit mit dem Vorhaben in den Norden fahren möchte, um Nordlichter zu fotografieren, die Mondphase einzuplanen. Wir werden das beim nächsten Mal auch tun.

Künstliche Lichtverschmutzung meiden

Aber auch die Lichtverschmutzung durch Städte und Ortschaften beeinflusst die Bedingungen für Nordlichter.

Als wir in der norwegischen Stadt Alta das erste Mal Nordlichter sahen, wollten wir schnellstens raus aus der hellen Stadt. Dummerweise ist die Küstenstraße kilometerweit beleuchtet. Die Suche nach einem dunklen Ort war in unserem Fall nervenaufreibender als sie hätte sein müssen. Wer sich vorher über die Bedingungen vor Ort informiert, schont ganz klar seine Nerven.

Grundsätzlich gilt: Nordlichter nur weitab größerer Ortschaften und beleuchteter Straßen fotografieren.

Spannende Kulisse suchen

Wie bei jeder Art von Landschaftsfotografie macht auch beim Fotografieren von Nordlichtern die Bildkomposition den Unterschied, ob ein Bild für den Betrachter spannend und ansprechend oder eher langweilig ist.

Nordlichter allein über dem platten Land wirken wenig aufregend. Suche daher nach einem Vordergrund wie einem markanten Baum oder einer Landschaft mit Bergen in der Ferne, einem See für eine Spiegelung o.ä.

Nordlichter über Lyngenfjord
Bei diesem Bild habe ich als Vordergrund unser Glas-Iglu gewählt, das nur mit einer einzelnen Kerze beleuchtet war. Zusätzlich sieht man im Hintergrund die Bergkette, hinter der die Nordlichter aufsteigen und eine leichte Spiegelung rechts im Wasser.
10mm, F4, 5 Sek., ISO 1250

Ausrüstung zum Nordlichter fotografieren

Kamera für Nordlichter

Das Kameramodell ist für das Fotografieren von Nordlichtern nicht so wichtig. Aber es gibt ein paar Punkte, die du bei der Wahl der Kamera beachten solltest:

  • gutes Rauschverhalten
    Je größer der Sensor deiner Kamera ist, umso besser ist in der Regel das Rauschverhalten. Denn dicht gedrängte Pixel auf einer kleinen Sensorfläche führen zu verstärktem Bildrauschen.
    Ich fotografiere mit einem APS-C-Sensor und habe schon deutlich mehr Bildrauschen als Michael mit seiner Vollformatkamera.
  • manuelle Einstellmöglichkeiten
    Du solltest mit der Kamera Blende, Verschlusszeit und ISO manuell einstellen können. Automatiken oder die Blendenvorwahl liefern keine zufriedenstellende Ergebnisse.
  • Aufnahme im RAW-Format
    Die Aufnahme im RAW-Format hat immer den Vorteil, dass du das Foto hinterher verlustfrei nachbearbeiten kannst. So ist es einfacher, beispielsweise vorhandenes Bildrauschen zu reduzieren.

Objektiv für Nordlichter

Wenn du Nordlichter fotografieren möchtest, solltest du ein lichtstarkes Objektiv verwenden. Ideal ist eine Blende von F2.8 oder darunter. Aber auch mit meinem F3.5-Objektiv ist das Fotografieren von Nordlichter möglich.

Bei der Brennweite eignet sich ein Weitwinkelobjektiv am besten, weil du einen großen Bildausschnitt des Himmels damit abbilden kannst. So kannst du den Verlauf der Nordlichter am Himmel besser einfangen. Außerdem ist es mit einem Weitwinkelobjektiv einfacher, trotz viel Himmel auch einen spannenden Vordergrund ins Bild zu integrieren.

Stativ mit Kugelkopf

Auch wenn Nordlichter recht hell sein können, reicht ihr Licht längst nicht für kurze Belichtungszeiten aus. Lange Belichtungszeiten machen ein stabiles Stativ notwendig. Empfehlenswert ist zudem ein Kugelkopf, da du damit schneller den Bildausschnitt verändern kannst als mit einem Dreiwegeneiger.

Fern- oder Funkauslöser

Durch einen Fern- oder Funkauslöser kommt es beim Auslösen nicht zu unnötigen Bewegungen der Kamera. Diese könnten unter Umständen ein verwackeltes Bild zur Folge haben.

Wenn du – wie ich – ganz gerne mal den Fernauslöser daheim vergisst, kannst du zur Not auch den Selbstauslöser verwenden. Stelle diesen aber auf eine längere Vorlaufzeit ein (z. B. 10 Sekunden), um Verwackelungen zu vermeiden.

Ersatzakkus

Die kalte Umgebungstemperatur und das Fotografieren mit Live-View verringern schnell die Leistung des Kamera-Akkus. Nehme daher immer mindestens einen, eher zwei Ersatzakkus mit, die du nah am Körper tragen solltest (Innentasche der Jacke, Hosentasche, …)

Taschen- oder Stirnlampe mit rotem Licht

Unsere Augen brauchen ein paar Minuten, bis sie sich vollständig an die Dunkelheit gewöhnt haben. Daher solltest du jedes Blenden deiner Augen vermeiden, um dich nicht erneut an die Lichtbedingungen gewöhnen zu müssen.

Verwende daher eine rote Taschen- oder Stirnlampe, denn rotes Licht blendet deine Augen viel weniger, als weißes Licht. Trotzdem reicht es aus, um Einstellungen an der Kamera vornehmen zu können.

Ich persönlich bevorzuge Stirnlampen. Als wir in Norwegen am einem Strand mit großen Kieselsteinen fotografiert haben, war ich bei einem Standortwechsel des Stativs dankbar, die Hände frei zu haben. So konnte ich mir besser zwischen den runden, rutschigen Steinen meinen Weg suchen und leichter mit der Fotoausrüstung in der Hand das Gleichgewicht halten.

Licht der Stirnampe im Bild
Decke das rote Licht während der Langzeitbelichtung ab oder schalte es aus… sonst hast du es im Bild… 🙂
10mm, F3.5, 4 Sek., ISO 2000

Kameraeinstellungen zum Nordlichter fotografieren

Um beeindruckende Fotos von den Nordlichter zu machen, sind die passenden Kameraeinstellungen notwendig. Da bei Nacht die Belichtungsmessung deiner Kamera versagt, musst du hier leider selbst die  ideale Kombination aus Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert finden. Nachfolgend findest du aber ein bisschen Hilfestellung.

Blende

Oben hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass du ein lichtstarkes Objektiv brauchst. Dieses solltest du auch komplett ausreizen und mit Offenblende fotografieren, damit möglichst viel Licht auf den Kamerasensor trifft. Das ermöglicht eine relativ kurze Belichtungszeit, welche die Nordlichter einfriert.

Belichtungszeit

Ich habe bei meinen Bildern die Kameraeinstellungen angegeben, damit du eine grobe Richtung hast. Die Lichtbedingungen und somit die idealen Einstellungen können aber aus verschiedenen Gründen abweichen (mondlose Nacht oder mit Mondlicht, Entfernung zu beleuchteten Ortschaften, Stärke des Nordlichts…).

An die richtige Belichtung musst du dich leider herantasten. Beginne zunächst mit 2 Sekunden und schaue, was passiert, wenn du die Belichtungszeit schrittweise erhöhst.

Natürlich gibt es aber auch nach oben eine Grenze. Die Belichtung sollte nicht zu lang sein, da sonst die Nordlichter verschwimmen und du unter Umständen die Bewegung der Sterne in Form von kleinen Strichen sehen kannst.

Um punktförmige Sterne abzubilden gibt es eine hilfreiche Formel (auch sehr praktisch, wenn man Sterne fotografieren möchte):

  • Für Vollformatkameras:
    500 : Brennweite = mögliche Belichtungszeit in Sekunden
  • Für APS-C-Kameras:
    300 : Brennweite = mögliche Belichtungszeit in Sekunden
Nordlicht über dem Wald 2
Wenn du nur sehr kurz belichtest, kann du ggf. die senkrechten Strahlen sichtbar machen.
10mm, F3.5, 2,5 Sek., ISO 2000

ISO-Wert

Mit dem ISO musst du ebenso spielen, wie mit der Belichtungszeit. Beginne am besten bei ISO 1000. Wenn damit trotz Offenblende keine zufriedenstellenden Bilder zu erreichen sind, erhöhe den ISO. Hierbei gilt, dass eine Verdoppelung des ISO die Belichtungszeit halbiert.

Beachte aber die Grenzen deiner Kamera hinsichtlich des Rauschverhaltens. Ich stoppe bei meiner Canon 7D zum Beispiel bei einem Wert von ISO 2000. Sonst ist das Bildrauschen in der Nachbearbeitung nicht mehr ohne Weiteres zu entfernen.

Nachts fokussieren

Versuche erst gar nicht, nachts automatisch zu fokussieren. Das klappt in der Regel nicht. Daher solltest du gleich auf manuellen Fokus umstellen und den Live View anschalten.

Es kann auf Grund der dunklen Umgebung durchaus sein, dass du im Live View zu wenig erkennen kannst, um manuell scharf zu stellen. Manche behaupten, dass du das Objektiv einfach nur auf unendlich stellen musst. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen, da Objektive in dieser Hinsicht nicht immer exakt sind.

Am besten probierst du die Unendlich-Stellung bereits im Lauf des Tages aus. Suche die Einstellung mit der besten Schärfe und mache zum Beispiel mit einem kleinen Aufkleber oder hellem Stift eine Markierung an deinem Objektiv. So findest du in der Nacht die perfekte Fokuseinstellung wieder.

Bildstabilisator ausschalten

Da du ein Stativ verwendest, musst du den Bildstabilisator ausschalten. Damit ist dann auch noch das letzte Bisschen der vermeidbaren Erschütterungen eliminiert.

Nordlichtwirbel
10mm, F3.5, 4 Sek., ISO 1600

Nordlichter fotografieren in der kalten Nacht

Die Kombination aus Nacht und Wintermonaten verrät schon, dass es unbedingt notwendig ist, sich warm zu halten. Unter Umständen steht du mehrere Stunden in der Kälte, weil du Angst hast, das Beste zu verpassen.

Kleidung

Wenn du dich lange und vor allem fast unbewegt in der kalten Nacht aufhältst, musst du dich unbedingt warm genug anziehen. Ideal ist der berühmte Zwiebellook, bei dem du je nach Bedarf zusätzliche Schichten anziehen oder diese wieder ausziehen kannst.

Plane lieber zu viele Schichten ein. Das ist besser, als irgendwann zu frieren.

Handschuhe

In der kalten Nacht sind gute Handschuhe unverzichtbar. Denn nicht nur die Außentemperatur kühlt dich aus, auch die kalte Kamera entzieht dir Wärme. Du solltest mit einen Handschuhen aber noch problemlos deine Kamera bedienen können.

Das gewährleisten spezielle Fotografenhandschuhe, die aber ziemlich teuer sind. Praktisch und günstiger sind dünnere Handschuhe, mit denen du die Kamera gut bedienen kannst und dicke Fäustlinge darüber.

Warmes Getränk und Handwärmer

Beim winterlichen Fotografieren praktisch nicht wegzudenken: eine Thermoskanne mit heißem Tee und ein paar Handwärmer. Beides kann wahre Wunder wirken beim Fotografieren in der Kälte.

Kamera langsam wieder aufwärmen

Nach einer aufregenden Fotonacht mit vielen tollen Nordlichter ist deine Kamera kalt. Achte darauf, dass du sie langsam wieder aufwärmst, da sich sonst Kondenswasser in und auf der Kamera ansammeln kann.

Manche empfehlen, die Kamera in eine Plastiktüte zu packen, damit die Feuchtigkeit der Luft nicht an der Kamera kondensieren kann. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert, klingt aber vielversprechend.

Nordlichtwirbel über Haus
10mm, F4, 5 Sek., ISO 1250

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar praktische Tipps für deine ersten/nächsten Nordlichter mitgeben.

Hast du schon einmal Nordlichter gesehen? Wie und wo hast du dieses faszinierende Schauspiel am Himmel erlebt? Und hast du Erfahrung mit dem Fotografieren von Nordlichtern und vielleicht Tipps und Tricks, die ich nicht erwähnt habe? Es wäre super, wenn du sie in einen Kommentar hinterlassen würdest 🙂

 


Dieser Artikel enthält keine bezahlte Werbung und es bestanden keine Kooperationen.


 

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