Mehr über mich

Du möchtest mehr über mich wissen? OK. Also im „richtigen“ Leben arbeite ich als kaufmännische Angestellte bei einem Großhandel in der Nähe von Würzburg. Und das tue ich bereits seit meiner Ausbildung… also schon seeeehr lange. Denn obwohl ich noch immer gelegentlich meinen Ausweis vorzeigen muss, habe ich die 30 längst überschritten.

Wie das mit dem Reisen begann

Schon in meiner Kindheit bin ich viel gereist und habe Länder wie Italien, Türkei und die Dominikanische Republik gesehen. Doch das waren hauptsächlich Strandurlaube und außer dem Flughafen und der Hotelanlage habe ich nicht viel gesehen. Interessanterweise kann ich mich an diese Urlaube fast nicht erinnern. An die wenige Reisen ohne Strand hingegen schon.

Ein Ägypten-Urlaub Anfang der 90er Jahre ist mir besonders in Erinnerung geblieben, denn er beinhaltete neben Baden am Roten Meer ausnahmsweise auch einen richtigen Kulturanteil: die Pyramiden von Gizeh, den Sphinx, altägyptische Tempel… All das hat mich tief beeindruckt und obwohl das vor einer gefühlten Ewigkeit war, kann ich mich noch gut daran erinnern.

So führte meine erste selbst bestimmte Reise nach meiner Ausbildung wieder nach Ägypten. Diesmal jedoch nicht ans Rote Meer, sondern auf den Nil und erneut nach Kairo. Und damit war der Grundstein gelegt für eine ganz andere Art zu reisen: weg vom Strand – hinein ins Land.

Ich im Tempel der Hatschepsut
Meine erste selbst bestimmte Reise nach Ägypten 2004

Meine Art zu reisen

Mit meinem Mann Michael habe ich das perfekte Gegenstück gefunden: von Strandurlauben gelangweilt und ebenso gerne mit der Kamera unterwegs wie ich, entdeckten wir das Reisen gemeinsam neu. Wir erkundeten Länder mit dem Auto und zu Fuß, besuchten Städte und Nationalparks, sahen Wale und Elefanten, erklommen Dünen, Berge und Gletscher… Bald war klar, wenn Strand, dann nur in Kombination: erst Reisen (entdecken und erleben) und anschließend Urlaub (entspannen und erholen).

Zwei in Island
2. Roadtrip durch Island 2015

Ich liebe Roadtrips, Städtereisen, Wanderreisen und deren Kombinationen. Und auch geführte Kleingruppenreisen sind in Einzelfällen in Ordnung: entweder weil ich manche Länder nicht als Selbstfahrer bereisen möchte oder weil es manchmal einfach bequemer ist, wenn sich andere um alles kümmern müssen. Aber grundsätzlich ist es mir lieber, wenn ich meine Zeit selbst einteilen kann, ohne auf andere Mitreisende oder einen festen Tourablauf Rücksicht nehmen zu müssen.

Bezüglich der Unterkünfte reicht manchmal einfach nur ein sauberes Bett in einem Doppelzimmer und ein eigenes Bad. Aber gerade während eines Roadtrips sehen die Unterkünfte irgendwann alle gleich aus. Daher ist es mir wichtig, dass zwischendurch auch einmal ein Highlight dabei ist (z. B. Baumhaus in Namibia, Glas-Iglu in Norwegen, …)

Meine Art der Urlaubsplanung

Mit einen Vollzeitjob und 30 Tagen Urlaub im Jahr muss immer die perfekte Balance zwischen bestmöglicher Nutzung jedes einzelnen Tages und entspanntem Reisen gefunden werden. Denn Stress ist während der wenigen freien Tage Tabu.

Roadtrips plane ich daher meist lange im Voraus und haben mich bereits nach Island, Namibia und Lappland geführt. Neben den Flügen und dem Mietwagen lege ich auch die Unterkünfte von vornherein fest. Das schränkt zwar meine Flexibilität während der Reise ein, aber ich möchte ein Land entspannt erleben und mich nicht noch um ein Bett für die Nacht kümmern müssen. Und wenn ich unterwegs feststelle, dass etwas Interessantes während des Roadtrips zu kurz gekommen ist, betrachte ich das einfach als Grund wiederkommen zu müssen.

Großes Auto in Namibia
Roadtrip durch Namibia 2013

Wie aus den „Daheimgebliebenen“ ein Blog wurde

Lange Zeit hatte ich einen Mailverteiler mit dem Namen „Die Daheimgebliebenen“. Dieser enthielt Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen. Von unterwegs schickte ich dann alle paar Tage eine Zusammenfassung des Erlebten an „Die Daheimgebliebenen“. In gewisser Weise war das Bloggen im ganz kleinen Format.

Die Rückmeldungen waren immer sehr positiv. Und irgendwann stellte ich mir die Frage, warum ich die Reichweite nicht vergrößere. Schließlich gibt es da draußen noch viel mehr „Daheimgebliebene“ und vor allem auch Menschen, die von meinen Erfahrungen und meinen Tipps profitieren können.

Warum „Hinter dem Horizont“?

Eine Kollegin fragte mich einmal, warum es mich immer in die Ferne zieht. Sie selbst gehört zu den Menschen, die ihren Urlaub bevorzugt zu Hause verbringen und den Drang des Fernwehs nicht nachvollziehen können. Ich überlegte kurz und antwortete ihr dann: „Weil ich wissen will, was hinter dem Horizont liegt.“

Das ist zum einen wörtlich zu nehmen: was liegt jenseits der Welt, in der ich meinen normalen Alltag verbringe? Ich will die Welt bereisen und andere Länder, andere Landschaften, andere Flora und Fauna sehen.

Zum anderen ist damit aber auch die Erweiterung des persönlichen Horizonts gemeint. Sich auf etwas Neues einzulassen, neue Erfahrungen zu machen und sich z. B. mit einer anderen Kultur zu beschäftigen, ist immer auch mit einer persönlichen Weiterentwicklung verbunden.

Du möchtest wissen, was ich hinter dem Horizont schon alles entdeckt habe? Dann habe ich hier ein paar Beispiele für dich:

Was ich noch alles sehen, entdecken und erleben möchte? Das findest du auf meiner Bucket List. Aber Achtung: die Liste leidet unter chronischem Wachstumspotential…

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